WiENER ROBOTiCS
Autonomer Schubmaststapler für offene und geschlossene Paletten
Regalzugriff, Palettentransport und Wiedereinlagerung müssen im automatisierten Lagerprozess ineinandergreifen. Der autonome Schubmaststapler von SEER Robotics nimmt offene und geschlossene Paletten bis 2.000 kg bei 500 mm Lastschwerpunkt auf, transportiert sie fahrerlos und erreicht Hubhöhen bis 10.000 mm. Damit eignet er sich für wiederkehrende Ein- und Auslagerungen an definierten Regal- und Übergabepunkten.

bis 2.000 kg Tragfähigkeit bei 500 mm Lastschwerpunkt
bis 10.000 mm Hubhöhe
offene und geschlossene Paletten
2.420 bzw. 2.460 mm Arbeitsgangbreite beim Rechtwinkel-stapeln
Paletten im Regal aufnehmen, transportieren und wieder absetzen
Der autonome Schubmaststapler verbindet den fahrerlosen Palettentransport mit dem Zugriff auf definierte Regalpositionen. Er fährt den Aufnahme- oder Absetzpunkt an, nimmt die Palette auf und hebt sie auf die benötigte Höhe. So lassen sich wiederkehrende Ein- und Auslagerungen bis 10.000 mm in den Materialfluss zwischen Lager, Produktion und Versand integrieren.
Die Schubmastfunktion ist für offene und geschlossene Paletten vorgesehen. Ob das Fahrzeug zur Aufgabe passt, entscheidet sich nicht allein an der Tragfähigkeit: Palettenformat, Gewicht, Lastschwerpunkt, Regalanordnung, Fahrweg und benötigte Hubhöhe müssen zusammenpassen.
Technische Daten zum autonomen Schubmaststapler im Überblick
Für das Rechtwinkelstapeln sind zwei Arbeitsgangbreiten ausgewiesen: 2.461 mm bei Paletten mit 800 × 1.200 mm und 2.506 mm bei Paletten mit 1.000 × 1.200 mm. Beide Werte enthalten den von SEER ausgewiesenen Zuschlag von 200 mm und bilden damit die relevante Grundlage für die Planung der Ein- und Auslagerung.
Separat ist eine Mindestgangbreite von 1.384 mm angegeben. Dieser Wert ist nicht mit der Arbeitsgangbreite beim Rechtwinkelstapeln gleichzusetzen. Wiener Robotics betrachtet deshalb neben der Gassenbreite auch die Palettenmaße, die Anfahrtrichtung, Kurven und die tatsächlichen Übergabepunkte.
Gabelaußenbreite
400 bis 700 mm, verstellbar
Tragfähigkeit bei 500 mm Lastschwerpunkt
bis 2.000 kg
CE und Normangabe
CE-Kennzeichnung, ISO 3691-4:2023
Fahrgeschwindigkeit voll / leer
1,2 / 1,5 m/s
Gabelmaße L × B × H
1.220 × 122 × 40 mm
Ladungsträger
offene und geschlossene Paletten
Fahrzeugmaße
L × B × H
2.190 × 1.192 × 2.228 mm
Navigation
Laser-SLAM
Positionier- / Winkelgenauigkeit
±10 mm / ±0,5°
Ladezeit von
10 auf 80 %
2,5 Stunden
Hubhöhe
bis 10.000 mm
Ladeart
manuell oder automatisch
Ausgewiesene Mindestgangbreite
1.384 mm
Arbeitsgangbreite beim Rechtwinkelstapeln
2.420 mm bei 800 × 1.200 mm bzw. 2.460 mm bei 1.000 × 1.200 mm, jeweils inklusive 200-mm-Zuschlag
Betriebsdauer je Ladung
8 Stunden
Einsatzumgebung
0 bis 50 °C, 10 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend
Steigfähigkeit / Stufe / Spalt
unter 3 % / 10 mm / 30 mm
Kleinster Wenderadius
1.482 mm
Batteriesystem
24 V / 210 Ah Lithium-Eisenphosphat
Eigengewicht inklusive Batterie
2.060 kg
Die technischen Angaben von SEER Robotics bilden die Grundlage für die Auslegung. Ob der autonome Schubmaststapler den jeweiligen Prozess abdeckt, ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Palette, Regal, Fahrweg und Übergabesituation. Wiener Robotics prüft diese Punkte vor der Planung gemeinsam mit den vorhandenen Abläufen.
Betriebsdauer, Ladezeiten und Fahrstrecke früh mitplanen
Die ausgewiesene Betriebsdauer beträgt acht Stunden je Ladung. Für den Ladebereich von 10 auf 80 % sind 2,5 Stunden angegeben; geladen wird manuell oder automatisch. Damit die Verfügbarkeit im Betrieb zur Schichtplanung passt, werden Transportmenge, Fahrstrecken, Lasten und mögliche Ladefenster von Anfang an mitbetrachtet.
Auch die Fahrstrecke muss zur Ausführung passen. Dokumentiert sind Steigungen unter 3 %, Stufen bis 10 mm und Spalten bis 30 mm. Bodenübergänge, Fahrbahnen, Regalgassen und Übergabestellen werden im konkreten Projekt vermessen und bewertet.
Navigation und Sicherheitsausstattung für die Regalgasse
Der autonome Schubmaststapler navigiert per Laser-SLAM. Zur SEER-Standardausstattung gehören vier Laserscanner, 3D-Hinderniserkennung, HMI-Anzeige, WLAN-Roaming, Not-Halt, 360°-Laserschutz, Gabelhöhenschutz sowie Ton- und Lichtanzeige. Für die Bremswege sind maximal 50 cm bei 1,0 m/s und maximal 72 cm bei 1,5 m/s ausgewiesen.
Paletten-, Käfig-, Hochregal-Paletten- und Palettenstapelerkennung sind als Optionen ausgewiesen. Auch eine Bumperleiste ist optional erhältlich. Welche Ausstattung für Palettenaufnahme, Regalposition und Sicherheitsbereiche benötigt wird, klärt Wiener Robotics vor der Angebotslegung. Zusätzlich sind für diese Ausführung CE-Kennzeichnung, ISO 3691-4:2023, EMV, UN38.3 und RED ausgewiesen.
Die technischen Schutzfunktionen sind ein Baustein der Umsetzung. Verkehrswege, Geschwindigkeiten, Übergabepunkte und Bereiche mit Personen oder manuell gefahrenen Staplern werden im projektspezifischen Sicherheitskonzept gemeinsam bewertet.
Wann der autonome Schubmaststapler passt
Der autonome Schubmaststapler ist die passende Fahrzeugklasse, wenn offene oder geschlossene Paletten bis 2.000 kg an definierten Regalpositionen gehandhabt werden sollen und eine Hubhöhe bis 10.000 mm ausreicht. Für die beiden dokumentierten Palettenformate müssen beim Rechtwinkelstapeln Arbeitsgänge von 2.420 beziehungsweise 2.460 mm zur Verfügung stehen.
Bleibt die Palette auf Bodenniveau, kann ein autonomer Niederhubwagen die schlankere Lösung sein. Bei offenen Paletten bis 2.000 kg und Hubhöhen bis 5.000 mm prüft Wiener Robotics auch einen autonomen Hochhubwagen. Für schwerere Paletten bis 3.000 kg oder Hubhöhen bis 4.000 mm kommt ein autonomer Gegengewichtsstapler infrage. Bei individuellen Gestellen, Regalen oder Sonderladungsträgern kann eine autonome Transportplattform besser passen.
Auslegung und Integration mit Wiener Robotics
Vor der Auslegung erfassen wir die Punkte, die den Einsatz des Schubmaststaplers bestimmen:
● Palettentyp, Abmessungen, Gewicht und Lastschwerpunkt
● benötigte Aufnahme-, Absetz- und Hubhöhen
● Regalgassen, Kurven, Fahrwege, Bodenübergänge und Übergabepunkte
● Anzahl der Transporte, Betriebszeiten und mögliche Ladefenster
Darauf aufbauend plant Wiener Robotics die passende Gabelbreite, Fahrwege, Übergabepunkte und die Einbindung in Lager-, Produktions- oder Versandprozesse. Gabelbreite, Gesamthöhe, Farbe und Logoeinbindung sind laut SEER-Produktdaten anpassbar und werden im Projekt auf die Anforderungen abgestimmt. Nach der Inbetriebnahme begleiten wir die Einschulung Ihrer Mitarbeitenden sowie Service und Wartung.
Sie möchten offene oder geschlossene Paletten fahrerlos in Regalfächern handhaben? Senden Sie uns Palettenformat, Gewicht, benötigte Hubhöhe und eine kurze Beschreibung Ihrer Regalgassen. Wir prüfen, ob der autonome Schubmaststapler zu Ihrem Materialfluss passt.

